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Die Probe des Zusammenziehens

Um eine Partnerschaft ein Stück weit zu besiegeln, stellt sich nach einiger Zeit die Frage übers Zusammenziehen. Nachdem der erste Freudentaumel vorüber ist, steht man oft vor einem großen Berg Fragen: Welche Wohnung ist geeignet, die eigene oder die des Partners? Was ist mit den Möbelstücken, die geliebt werden, der Partner sie aber als furchtbar bezeichnet? Und die wichtigste Frage überhaupt: Ist man tatsächlich bereit diesen Schritt zu gehen und mit dem Partner zusammenzuziehen? Hier ein kleiner Überblick über die Schritte, die beachtet werden sollten.



Reden will gelernt sein



Wurde der Entschluss gefasst, dass das Leben gemeinsam in einer Wohnung stattfinden soll, ist es wichtig zu reden. Denn oftmals gehen hier die Meinungen weit auseinander. Nicht dass der Partner mit „Lass und doch zusammenziehen“ damit meint, dass das irgendwann einmal ist und der andere Partner den Mietvertrag schon gekündigt hat. Daher sollte, bevor dieser Schritt beginnt, geredet werden, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Nehmen Sie sich die Zeit um über alles genau zu reden und alles in Ruhe abzusprechen.



Welche Wohnung – Deine oder Meine?



Dies ist eine ganz heikle Frage, die oftmals zu Streitereien führen kann. Denn gerade die Altlasten der vorherigen Beziehungen sind meist sehr erdrückend. Keine Partnerin möchte in einer Wohnung wohnen, die von der Ex-Freundin eingerichtet wurde. Oder umgekehrt möchte kein Partner in einer Wohnung wohnen, wo vielleicht der Ex-Freund alles selbst gebaut hat. Gerade aus diesen Gründen sollte in Erwägung gezogen werden eine neue Wohnung zu suchen und eine komplett andere Umgebung zu wählen, um einen unbelasteten Neuanfang für die gemeinsame Zukunft zu starten.



Über Geschmack lässt sich streiten



Und genau das ist Thema Nummer eins beim Zusammenziehen. Denn was der ein schön findet, findet der Partner oftmals unmöglich. Daher sollten Kompromisse eingegangen werden. Darf er seinen 70er Jahre Sessel behalten, kommt von ihr die Kommode von Uroma in die Wohnung. Wichtig ist aber, dass Sie sich zumindest auf eine Wandfarbe einigen, die beiden gefällt. Auch sollte über den Satz „Der Klügere gibt nach“ nachgedacht werden.